Generalagentur der Mannheimer Versicherung AG

Torsten Reidt  04331-33 43 40

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Sinfonima Musikinstrumentenversicherung Berufsmusiker

Gefahrenquellen für das Musikergehör und dessen Schutz

 

Egal, ob Oper, Club, Festival oder Konzerthaus – beschallen wir unsere Ohren zu lange und/oder zu laut, nimmt unser Gehör dauerhaft Schaden. Gefahrenpotenzial lauert im Orchestergraben ebenso, wie im Club oder bei zu lauter Musik per Kopfhörer. Daher möchte ich Ihnen einige Infos zu den Gefahrenquellen besonders für das Musikergehör und dessen Schutz geben.

 

Wann ist es generell zu laut?

Einen ersten Hinweis auf hohe Schallbelastungen bekommen Sie, wenn

  • der Schall lauter ist als dichter Großstadtverkehr
  • Sie die Stimme heben müssen, um mit jemandem zu sprechen, der direkt neben Ihnen steht
  • Sie nur noch gedämpft bzw. verzerrt hören
  • wenn Sie ein Pfeifen in den Ohren hören,
  • Sie die Lautstärke an Ihrer Stereoanlage oder am Fernsehers so weit aufdrehen müssen,dass es für andere Personen zu laut wird.

Viele Leute halten klassische Musik für unschädlich, während Rockmusik schon eher schaden kann. Irrtum! Für die Entstehung von Gehörschäden ist vor allem der Schallpegel und die Dauer ausschlaggebend, der man der Lautstärke ausgesetzt ist.


Der Umgang mit elektronischen Instrumenten, Lautsprechern und Monitorgeräten?

Generell ist es bei verstärkten Instrumenten wichtig,

  • den Kollegen nicht „übertönen“ zu wollen,
  • Verstärker überlegt zu nutzen – nicht nur in Bezug auf die Lautstärke sondern auch das gesamte Klangbild.
  • nicht gegeneinander, sondern miteinander zu spielen.

Auf der Bühne und im Studio sollten Sie darauf achten,

  • dass die Lautsprecher vorsichtig der Lautstärke angepasst werden und nicht sofort voll aufgedreht sind.
  • Im Studio muss nicht laut gespielt werden.  
  •  Auch Produzenten und Techniker sollten auf eine angemessen Lautstärke achten.

 

Können Kopfhörer für Musiker schädlich sein?

Der Hauptvorteil von Kopfhörern ist, dass man Lautstärke und Mix für sich persönlich anpassen kann – niemand muss hören, was Sie hören. Bedenken Sie: Kopfhörer können Ihr Gehör schädigen, wenn Sie die Lautstärke zu hoch drehen, z. B. um Fremdschall zu übertönen. Über Kopfhörer wird oft unbewusst lauter gehört als bei Lautsprecherwiedergabe, weil der Schall nicht mehr im Bauch gefühlt wird.

 

Weitere Gefahrenquellen in der Freizeit

Die Schallbelastung in Ihrer Freizeit kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wo Sie leben, wo Sie Freizeit oder Urlaub verbringen und welches Ihre Hobbys sind. Gefahren lauern überall, z. B. bei zu lauten

  • Audio- und Video-Unterhaltungsgeräten
  • Konzerten und in Clubs
  • Kinofilmen
  • Übertragungen oder Live-Sportereignissen
  • Werkzeugmaschinen z. B. für die Gartenarbeit

Quelle: BauA Ratgeber Safe and Sound

 

10 Tipps zum Schutz von Musikerohren:

  1. Geben Sie diese Vorurteile auf:
    • „Klassikmusik ist weniger laut, als E-Musik“
    • „(Gute) Musik ist für die Ohren weniger schädlich, als Lärm“
    • „mit Gehörschutz kann man keine Musik machen“
  2. Reduzieren Sie die Lautstärke bei Erarbeitungsphasen und beim Üben.
  3. Leben sie bewusst mit laut und leise: Belastung und Entlastung!
  4. Machen Sie regelmäßig einen Hörtest.
  5. Vermeiden Sie Gehörbelastungen im Freizeitbereich und nutzen Sie Gehörschutz.
  6. Gewöhnen Sie sich als Berufsmusiker an Ihre Ohrenstöpsel. Hören Sie Kollegen zu, „bei denen es funktioniert“ und nicht denen, „die damit nicht spielen können“.
  7. Nutzen Sie im Rock-, Pop- und Eventbereich die Möglichkeiten des „In-Ear-Monitoring“.
  8. Bedenken Sie, dass Ihre Hörzellen bei Lärm Höchstleistungen erbringen müssen. Diese „Leistungssportler“ wollen richtig ernährt werden, benötigen ausreichend Flüssigkeit und Erholung.
  9. Suchen Sie unbedingt den Rat des Mediziners, wenn Sie sich Sorgen um Ihr Gehör machen.
  10. Besuchen Sie Schulungen und Workshops oder informieren Sie sich z.B. bei der BauA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) zum Thema Lärmschutz am Arbeitsplatz und reden Sie mit Musikerkollegen darüber, was passieren kann.

Quelle: https://sinfonima.de/ratgeber/musikergesundheit/schuetzen_sie_ihr_gehoer_listen_for_a_lifetime..html / Hörschäden bei Musikern » Schutz des Musikergehörs

 

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Aktuelles vom 28.08.2017: Fokale Dystonie als Berufserkrankung anerkannt!

Nach einer Meldung von Unternehmen-Heute.de erweitert die gesetzliche Unfallversicherung den Berufskrankheitenkatalog um "Fokale Dystonie bei Instrumentalmusikern". Die fokale Dystonie bei Instrumentalmusikern betrifft ausschließlich professionelle Musiker wie etwa Orchestermusiker oder Musiklehrer

Bei der Erkrankung handelt es sich um eine motorische Störung beim Spielen eines Instruments. Weil Muskeln und Gefäße nicht mehr ihren normalen Spannungszustand haben, leiden Betroffene unter neurologischen Bewegungsstörungen bis hin zur absoluten Spielunfähigkeit.

Die Deutschen Orchestervereinigung (DOV) hat die Anerkennung der Erkrankung - laut eigener Aussagen - lange voran getrieben. Und „Für die Betroffenen ist das eine gute Botschaft“, laut DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens.

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Ich führe hier die aktuellen Statements - die wirklich von Kunden kommen und nicht gefaket sind - meiner Kunden auf und hoffe, dass Sie diese überzeugen und ich auch SIE so als Kunden gewinnen kann. Senden Sie mir Ihre Anregungen, Fragen, Lob und natürlich auch Kritik an info@musikerversicherung.de.


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MUSIKINSTRUMENTEN ABC
 

Im Musikinstrumente ABC finden Sie eine kleine Einführung in die Grundbegriffe rund um die Musik. Diese Rubrik werde ich ständig erweitern und hoffe, dass Sie dort eventuell Antworten auf Ihre Fragen erhalten.




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Frau Giulia Milioto ist seit einiger Zeit mit Ihrem Instrument bei mir versichert und hat 2016 an meinem Fotowettbewerb „Mein Musikinstrument und ich“, teilgenommen und den ersten Preis gewonnen. Der Gewinn war ein 2 tägiger Hotelaufenthalt in Frankfurt zur Zeit der Musikmesse 2016 inkl. der Eintrittskarten.


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In der Rubrik "Musikergesundheit" möchte ich mich über den reinen Versicherungsbereich hinaus auch um Themen kümmern, die für Musiker ebenso wichtig sind, wie die Versicherung des Instruments. Die Gesundheit des Musikers ist insbesondere für Berufsmusiker und Musiklehrer die Quelle der Schaffenskraft und natürlich auch ihrer Einkünfte.
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