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Das Musikinstrumente ABC- Begriffe aus der Musik

Im Musikinstrumente ABC finden Sie eine kleine Einführung in die Grundbegriffe rund um die Musik. Diese Rubrik werde ich ständig erweitern und hoffe, dass Sie dort eventuell Antworten auf Ihre Fragen erhalten.

 

Atonale Musik Das Musikinstrumente ABC- Begriffe aus der Musik

Atonale Musik ist abstrakte Musik: Musik, in der außermusikalische Vorstellungen geltend gemacht werden und daher alles spezifisch Musikalische aufgelöst wird. Die Aufführungsprobleme der atonalen Musik rühren genau daher, dass die Aufführenden sich nicht ihre Musikalität zunutze machen können, sondern stur nach Noten spielen müssen, wenn es überhaupt noch um so etwas wie Töne geht.

 

Auftakt

Beginnt ein Musikstück mit einem unvollständigen Takt, so kann dieser auf zweierlei Weise notiert werden:

􀂄als Takt, der mit einer Pause beginnt (bei dem also zuallererst Pausen notiert werden)

􀂄als Auftakt (ohne Notierung der den Takt vervollständigenden Pausen)

 

Artenschutzabkommen und Instrumente

Neuregelung im Artenschutzabkommen für Palisanderholz 2017

Seit dem 2. Januar 2017 stehen alle Palisanderarten, nicht nur Rio - dass bereits seit 25 Jahren unter Artenschutz steht-, unter Artenschutz und darf nicht mehr verbaut werden.

Was bedeutet dies für Ihr Instrument? 

Laut Branchenverbände SOMM, GDM und BDMH besteht für Instrument mit den genannten Hölzern, die zuhause stehen, kein Handlungsbedarf. Reisen und Auftritte im EU-Bereich machen ebenfalls keine Probleme. Beachten sollte man aber die Auflagen

  • bei Reisen ins nicht-EU-Ausland. Dazu haben die oben genannten Branchenverbände ein wichtiges  Infoblatt  herausgegeben.

Hier ein Auszug: “Bei der Reise in ein Nicht-EU Land ist die Mitnahme von Musikinstrumenten, die betroffene Hölzer beinhalten, ohne Vorlage von Dokumenten gestattet, sofern das Gewicht der von CITES II betroffenen Hölzer in allen Musikinstrumenten zusammen weniger als 10 kg beträgt. Das Gewicht von Transportbehältnissen und Zubehör wird nicht mit eingerechnet.  Diese Regelung gilt nur für die persönliche Mitnahme aus nicht kommerziellen Gründen.”

  • beim Verkauf der Instrumente

Hier gilt: Wer ab 2017 ein Instrument, welches Palisander verbaut hat, verkaufen möchte, muss nachweisen, dass er dies VOR DER NEUREGELUNG erworben hat.

Wer also, sein Instrument privat erstanden hat und keinen Beleg für den Kauf vorweisen kann, hat ein Problem beim Verkauf des Instruments..

Sollte der Kaufnachweis möglich sein, ist zu empfehlen, dass man das Instrument bei den Naturschutzbehörden meldet. Genaue Regelungen gibt es dafür erkennbar aber noch nicht.

Fazit

Derzeit sind die Regelungen noch wenig gut zu fassen und meine und die Aussagen von den Branchenverbänden sind nur eine Empfehlung.  Ich werde versuchen Sie auf dem Laufenden zu halten. Wenn Ihr etwas Aussagefähiges im Web findet, gebt mir bitte Bescheid. Ich werde versuchen euch auf dem Laufenden zu halten.

 

Basso Continuo

Der Generalbass ist die Musizier- und Schreibweise des Basso continuo, einer im 17. Jahrhundert vorherrschenden Stilrichtung. Die Musik beruhte auf einer gleichmäßig fortlaufenden Folge von Akkorden, die über eine Tonfolge im Bass gesetzt war. Der Basso continuo war als Begleitung im Konzert, aber auch als selbstständiger Musizierstil beliebt.

 

Berufsmusiker

Person, die durch das Spielen eines Instrumentes seinen Lebensunterhalt bestreitet. Hierbei kann es sich um festangestellter Orchestermusiker oder Solisten mit Einzelengagements handeln.

 

Duett (von lat. duo = "zwei")

Ein Duett ist ein musikalisches Werk, das von zwei Musikern (Ensemble) vorgetragen wird oder hier-für komponiert wurde:

􀂄 entweder mit wirklich nur zwei Beteiligten in einem Werk der Kammermusik;

􀂄 oder mit zwei (meistens Gesangs-)Solisten, die von anderen Instrumenten begleitet werden, besonders eine Arie mit zwei Solisten.

 

Dur & Moll

Mit Dur und Moll werden Zusammenklänge, Tonarten und Tonleitern näher gekennzeichnet. Ausgangspunkt ist dabei die Unterscheidung von Dur- und Mollklang, die sich in ihrer Grundform durch die Anordnung ihrer Terzen unterscheiden. Der Dur-Klang ist im Klangbild als heiter, offen und fröhlich zu bezeichnen, der Moll-Klang hat einen traurigen und eher zurückhaltenden Charakter.

 

E-Musik

E-Musik ist eine Abkürzung für die sogenannte „ernste“ Kunstmusik, die „ernst zu nehmende“ oder „kulturell wertvolle“ Musik, darunter die Absolute Musik als „reinste“ Form der E-Musik. Fälschlicherweise wird E-Musik umgangssprachlich häufig mit klassischer Musik gleichgesetzt, ob-wohl auch Anspruchsvolles aus den Bereichen Pop, Chanson, Elektronische Musik, Jazz, Welt- und Filmmusik aber auch Experimentalmusik dazu gehören müsste. Man kann sogar einige Rapper so-wie Gruppen aus dem Bereich Progressive Rock und Metal diesem Genre zuordnen. Der Mut zum Experiment, das "Schwimmen gegen den Strom" ohne den Seitenblick auf die wirtschaftliche Machbarkeit gehören zum Begriff der E-Musik.

Historisch gehört vor allem die Vorstellung des „Geistesadels“ zum Begriff der E-Musik, die im Kern darin besteht, dass sich Leistung gegen Herkunft behaupten soll: Ein Mensch könne und solle durch seine Bildung und seine besonderen Fähigkeiten Zugang zum aristokratischen Hof erhalten, was ihm durch seine Geburt verwehrt wäre (Hoffähigkeit). Musiker gehörten zu den ersten in der europäischen Geschichte, denen dies möglich war, vgl. Hoftheater, Kammerkonzert.

 

Ensemble

Eine kleinere Gruppe von Ausführenden wird häufig als Ensemble bezeichnet. Es gibt reine Vokalensembles, reine Instrumentalensembles und gemischte Ensembles.

Kennzeichnend für ein Ensemble ist die vergleichsweise hohe Eigenverantwortlichkeit und Kompetenz aller beteiligten Personen, die sich meistens in solistischer Besetzung jedes einzelnen Parts aus-drückt. Im Gegensatz dazu stehen große Klangkörper wie das Orchester und der Chor. Viele Chöre tragen hingegen den Begriff "Ensemble" im Namen. Ensembles haben häufig keinen speziellen Dirigenten, sondern werden von einem Mitspieler oder Mitsänger in der Rolle eines Primus inter pares oder auch von gar keiner Einzelperson geleitet.

 

Harmonie

Im engeren Sinn: Zusammenpassen von einzelnen Klangformen und klanglichen Konstellationen.

 

Hobbymusiker

Person, die aus Freude an der Musik musiziert und nicht zu Erwerbszwecken

 

Intendant (v. französ.: intendant Aufseher, Verwalter)

Ein Intendant ist gesamtverantwortlicher Geschäftsführer und künstlerischer Leiter einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt, eines Festspielhauses, eines Theaters, eines Opernhauses, eines Festivals oder ähnlichem.

Im Bereich Bühne wird der Intendant zumeist von den finanzierenden Kommunen oder Länder eingesetzt. Zählt zum Kompetenzbereich des Intendanten neben dem Musiktheater ebenfalls Schauspiel und Ballett (Dreispartenhaus) so erhält er den Titel Generalintendant. Besondere große Opernhäuser, welche vom Land finanziert werden, werden von einem Staatsintendanten geleitet. Dieser hat sogar die (zumindest ehrenhalber zugedachte) Supervision für ein ganzes Bundesland.

 

Instrumentenbauer

Der Instrumentenbauer Beruf hat einen sehr starken Bezug zur Musik, fordert jedoch neben einem hohen Musikverständnis sehr viel künstlerisch handwerkliches Geschick. Es gibt die verschiedensten Arten von Instrumentenbauern z.B. Geigenbauer, Blasinstrumentenbauer, Orgelbauer, Klavierbauer.

 

Instrumentengruppen

- Streichinstrumente z.B. Violine

- Blasinstrumente z. B. Posaune

- Zupfinstrumente z.B. Harfe

- Tasteninstrumente z.B. Klavier

Akkordeon Balginstrument

Alphorn Blasinstrument

Balaleika Zupfinstrument

Bandoneon Balginstrument

Banjo Zupfinstrument

Baryton Blasinstrument

Bassetthorn Blasinstrument

Bariton-Celli Streichinstrument

Basso Balginstrument

Bassophon Blasinstrument

Becken Schlaginstrument

Blockflöte Blasinstrument

Bogen Zubehör

Bombardon Blasinstrument

Bongo Schlaginstrument

Bratsche Streichinstrument

Celesta Tasteninstrument

Cello Streichinstrument

Cembalo Tasteninstrument

Chembalette Tasteninstrument

Chitarrone Zupfinstrument

Cimbal Schlaginstrument

Clavinette Tasteninstrument

Clavitimbre Tasteninstrument

Conga Schlaginstrument

Conn-Posaune Blasinstrument

Dirigentenpult Zubehör

Diskanthorn Blasinstrument

Doppelhorn Blasinstrument

Doppelwaldhorn Blasinstrument

Drehorgel Tasteninstrument

Drum Schlaginstrument

Dudelsack Balginstrument

Englisch-Horn Blasinstrument

Etui Zubehör

Euphonium (Tenorhorn) Blasinstrument

E-Baß elektr. Instrument

E-Gitarre elektr. Instrument

Fagott Blasinstrument

Fanfare Blasinstrument

Fiedel Streichinstrument

Flöte Blasinstrument

Flügel Tasteninstrument

Flügelhorn Blasinstrument

Fußmaschine Schlaginstrument

Gambe (Diskant-/Alt-) Streichinstrument

Gambe (Tenor-) Streichinstrument

Gambe (Bass-) Streichinstrument

Geige Streichinstrument

Gitarre Zupfinstrument

Gitarrenbaß elektr. Instrument

Glocke Schlaginstrument

Glockenspiel Schlaginstrument

Gong Schlaginstrument

Hackbrett Zupfinstrument

Handharmonika Balginstrument

Harmonium Tasteninstrument

Heckelphon Blasinstrument

Hi-Hat Schlaginstrument

Horn Blasinstrument

Hülle Zubehör

Kastagnette Schlaginstrument

Kasten Zubehör

Keyboard elektr. Instrument

Kithara Zupfinstrument

Klangstab Schlaginstrument

Klarinette Blasinstrument

Klavichord Tasteninstrument

Klavier Tasteninstrument

Koffer Zubehör

Kontrabaß Streichinstrument

Kontrabaßgambe Streichinstrument

Konzertina Streichinstrument

Konzert-Harfe Zupfinstrument

Kornett Blasinstrument

Krummhorn Blasinstrument

Laute Zupfinstrument

Leier Zupfinstrument

Lyra Zupfinstrument

Mandola Zupfinstrument

Mandoline Zupfinstrument

Marimbaphon Schlaginstrument

Marschgabel Schlaginstrument

Maschinenpauke Schlaginstrument

Melodika Balginstrument

Metallophon Schlaginstrument

Metronom Zubehör

Mikrophon Zubehör

Mundharmonika Balginstrument

Noten Zubehör

Notenpult Zubehör

Oboe Blasinstrument

Orgel Tasteninstrument

Orgel-Positiv Tasteninstrument

Panflöte Blasinstrument

Pauke Schlaginstrument

Pedal-Harfe Zupfinstrument

Pfeife Blasinstrument

Pianino Tasteninstrument

Piano Tasteninstrument

Piccoloflöte Blasinstrument

Pochette Streichinstrument

Podium Zubehör

Pommer Blasinstrument

Posaune Blasinstrument

Querflöte Blasinstrument

Saxophon Blasinstrument

Saz Schlaginstrument

Schalmei Blasinstrument

Schellenbaum Schlaginstrument

Schlagzeug Schlaginstrument

Sopranino Blasinstrument

Sousaphon Blasinstrument

Spinett Tasteninstrument

Ständer Zubehör

Synthesizer elektr. Instrument

Taktell Schlaginstrument

Tamburin Schlaginstrument

Tam-Tam Schlaginstrument

Tastenspiel Tasteninstrument

Tempelblock Schlaginstrument

Theorbe Zupfinstrument

Timbales Schlaginstrument

Timpani Schlaginstrument

Tom-Tom Schlaginstrument

Tragbare Harfe Zupfinstrument

Triangel Schlaginstrument

Trommel Schlaginstrument

Trompete Blasinstrument

Tuba Blasinstrument

Ukulele Zupfinstrument

Verstärker Zubehör

Vibraphon Schlaginstrument

Vihuela Zupfinstrument

Viola Streichinstrument

Viola da Gamba Streichinstrument

Violine Streichinstrument

Viola d'amore Streichinstrument

Violoncello Streichinstrument

Virginal Tasteninstrument

Wagnertuba Blasinstrument

Waldhorn Blasinstrument

Xylophon Schlaginstrument

Ziehharmonika Balginstrument

Zither Zupfinstrument

Zugposaune Blasinstrument

 

Klang

Das Hörbare als Objekt der ästhetischen Wahrnehmung. Man unterscheidet den Klang von anderen akustischen Objekten wie sprachlichem Laut oder Geräusch.

 

Künstlersozialkasse

Die (KSV) ist Teil der gesetzlichen Sozialversicherung. Die Leistungen aus der KSV werden von den jeweiligen Versicherungsträgern (Krankenkassen, Deutsche Rentenversicherung Bund) nach dem jeweiligen Recht der gesetzlichen Renten- bzw. Kranken- und Pflegeversicherung erbracht.

Für die Versicherungsveranlagung und die Beitragserhebung ist die Künstlersozialkasse zuständig: als eine unselbstständige, jedoch haushalts- und vermögensmäßig gesonderte Einrichtung - eine besondere, in die Unfallkasse des Bundes eingegliederte Abteilung. Sitz der Künstlersozialkasse und der Unfallkasse des Bundes ist Wilhelmshaven.

Eine wesentliche Besonderheit gegenüber anderen in die Sozialversicherung einbezogenen Selbstständigen besteht in der Art der Finanzierung der KSV: Der Finanzbedarf wird (nur) zur Hälfte aus Beiträgen der Versicherten aufgebracht; die andere Beitragshälfte tragen die „Verwerter“ von künstlerischen Leistungen in Form der pauschal umgelegten „Künstlersozialabgabe“ (welche zur Zeit (Jahr 2007) 5,1 % aller Honorarzahlungen an einen Künstler oder Publizisten beträgt), nebst einem Zuschuss des Bundes. Die Verfassungsmäßigkeit dieser in der Sozialversicherung einzigartigen Finanzierungskonstruktion hat das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 8. April 1987 bestätigt.

In der Kasse versichert sind aktuell (2006) rund 150.000 Menschen. Etwa die Hälfte der Versicherten sind bildende Künstler, die übrigen Schauspieler, Musiker oder Journalisten.

 

Meisterinstrumente

Ein Musikinstrument ist ein Gegenstand, der mit dem Ziel konstruiert oder verändert wurde, Musik zu erzeugen. Im Prinzip kann jeder Gegenstand, der Töne oder auch nur Geräusche hervorbringt, als Musikinstrument dienen, jedoch wird der Ausdruck normalerweise nur für solche Gegenstände verwendet, die zu diesem Zweck hergestellt oder verändert wurden. Manchmal wird auch die menschliche Stimme als Musikinstrument bezeichnet.

 

Melodie

Folge von Tönen, die durch Intervalle miteinander verbunden sind. In der Melodie vergleichen sich die Töne nach ihrer Tonhöhe. Dieser Vergleich ist in der Tonleiter schematisiert.

 

Motiv

Tonfolge, die in einem Musikstück in gleicher oder ähnlicher Gestalt wiederholt auftaucht.

 

Musik

Kunstgattung, deren Ausgangspunkt und Selbstzweck im Klang liegt.

 

Musikergruppen

Entsprechend der Aufteilung des gesamten Instrumentariums eines Orchesters fasst man auch deren Spielende in Gruppen zusammen:

􀂄 zu den Streichern gehören die Geiger, die Bratscher, die Violoncellisten und die Kontrabassisten

􀂄 zu den Holzbläsern die Flötisten, die Oboistinnen, die Klarinettisten, die Fagottisten und die Saxofonisten

􀂄 zu den Blechbläsern die Hornistinnen, die Trompeter, die Posaunisten und die Tubisten

􀂄 zu den Schlaginstrumentalisten die Pauker und alle anderen Schlagzeuger

􀂄 zu den Zupfinstrumentalisten die Harfenisten und die Gitarristen

􀂄 zu den Tasteninstrumentalistinnen die Pianisten, die Organisten und die Cembalisten

In den letzten Jahren haben auch Instrumente wie zum Beispiel Blockflöte oder Akkordeon (Handorgel) in E-, U- und Jazzmusik an Bedeutung zugenommen.

 

Musikinstrumente

Die Palette der Musikinstrumente wird umgangssprachlich in fünf Obergruppen eingeteilt: Streich-, Blas-, Schlag-, Zupf- und Tasteninstrumente.

 

Note

Bezeichnet die Tonhöhe und die Dauer eines Tons.

 

Notenwert

Der Notenwert bestimmt die Länge eines Tons. Das moderne Notensystem definiert zur Darstellung der Tonlängen relative Notenwerte, die von einer ganzen Note ausgehen und dann durch fortlaufende Zweiteilung des Notenwerts gewonnen werden: 1/1, 1/2, 1/4, 1/8, 1/16 usw.

 

Orchester

Ein Orchester (griechisch: orchestra = Tanzplatz, d. h. ein halbrunder Platz vor der Bühne eines griechischen Theaters, auf dem ein Chor tanzte) ist ein Klangkörper als größeres Instrumental-Ensemble. Als Sinfonieorchester oder Barockorchester kommt es für die Aufführung klassischer Musik zum Einsatz, kleinere Besetzungen bezeichnet man als Kammerorchester. Andere größere Instrumentalgruppen können ebenfalls Orchester heißen; sie bestehen häufig nur aus Instrumenten einer bestimmten Art, z. B. Blasorchester, Streichorchester oder Zupforchester. Jazz-Orchester und ähnliche Formationen der Tanz- und Unterhaltungsmusik werden Bigband genannt.

 

Probenraum

Ein Proberaum ist ein Raum, der beispielsweise von Musikern zu Probezwecken und manchmal auch zur Aufnahme von Musikstücken verwendet wird.

Üblicherweise sind Proberäume in Kellerräumen und in einigen Fällen auch in alten Bunkern untergebracht. Gerade Bunker stellen durch ihre massive Bauweise eine gute Schallbarriere dar, die selbst bei hohem innerem Lautstärkepegel die Umwelt entlastet. Oft wird im Innenraum die Akustik durch spezielle bautechnische Maßnahmen optimiert. Dieses ist insbesondere für Mikrofonaufnahmen wichtig.

 

Quartett (von lat. quartus: „vierter“)

Ein Quartett ist in der Musik eine Gruppe von vier Ausführenden oder ein Musikstück für eine solche Gruppe. Entsprechend: Duett, = 2 Musiker, Trio = 3 Musiker, Quintett = 5 Musiker, Sextett = 6 Musiker usw.

 

Rezitation (Halteton)

Rezitationston = Psalmodie: das Leiern von Psalmen, ist eine Form der religiösen Betätigung, bei der es auf die Erhebung Gottes und die Erniedrigung des Menschen ankommt. Die mittelalterlichen Kirchengesänge sind ein typisches Beispiel für die Prinzipien der Rezitations- oder Haltetonmusik.

 

Stimme

In der mehrstimmigen Musik beziehen sich unterschiedliche parallele Melodien als Stimmen aufeinander.

 

Stimmung

Exakte Höhe eines Tons.

 

Takt

Der Takt ist die relative Klangdauer einer Harmonie in einer gleichmäßigen Harmonienfolge. Mehrere zusammenpassende Takte einer Melodie ergeben den Rhythmus eines Musikstückes.

 

Thema

Ein Thema ist ein Motiv, das in einem Musikstück vorherrscht und ihm dadurch seine melodische Charakteristik aufprägt.

 

Ton

Der musikalische Ton ist das hörbare Resultat von regelmäßigen akustischen Schwingungen. Das Schwingen von Stimmbändern, Saiten, eingeschlossenen Luftsäulen usw. wird über Schallwellen der Luft an das Ohr getragen, das die Schwingungen aufnimmt und der Wahrnehmung zugänglich macht. Ein Ton erscheint umso höher, je höher die Frequenz der Schwingungen ist.

 

Tonale Musik

Tonale Musik ist die auf Dur und Moll basierende Musik und damit Musik auf harmonischer Grundlage.

 

Tonart

Insgesamt sieben Töne bilden den Tonbestand einer Tonart. Sie stehen in Harmonie zueinander. Es gibt 2 unterschiedliche Tonarten: Dur und Moll.

 

Tonleiter

Eine Tonleiter besteht aus sieben Tönen, die entsprechend ihrer Tonhöhe nacheinander aufgereiht sind. Jede Tonart hat mehrere eigene Tonleitern.

 

U-Musik

U-Musik für „Unterhaltungsmusik“ fasst populäre und kommerzielle Musikrichtungen (populäre Musik) zusammen, z. B. Pop- und Rockmusik, Schlager und Volkstümlicher Schlager, teilweise auch Jazz, Volksmusik u. a. Diese Musikrichtungen hatten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nicht den Anspruch, „Kunst“ im Sinne der klassischen Musik zu sein. Zu bedenken ist allerdings, dass diese Unterteilung zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch nicht existierte. (Albrecht Riethmüller, Musikwissenschaftler an der Freien Universität Berlin, hält die Aufteilung zwischen E- und U-Musik für obsolet, da sowohl die eine Gattung unterhaltend sein kann als auch die andere ernstzunehmend. Er plädiert für die von Kurt Weill vorgeschlagene Einteilung zwischen guter und schlechter Musik